Gesäß­straffung

Was ist eine Gesäßstraffung?

Eine Gesäßstraffung (Gesäßlift) strafft die Gesäßpartie: überschüssige, erschlaffte Haut wird entfernt und die Kontur neu geformt – ein Thema vor allem nach ausgeprägter Gewichtsabnahme oder bei altersbedingtem Hautüberschuss. Ob und in welchem Umfang der Eingriff für Sie infrage kommt, hängt vom individuellen Befund ab und wird in einem persönlichen Beratungsgespräch geklärt.

Zu unterscheiden ist die Straffung von einer Vergrößerung: Hier wird überschüssige Haut entfernt und die Kontur angehoben, dort Volumen aufgebaut, etwa mit Eigenfett. Beides lässt sich in bestimmten Fällen verbinden. Die Narbe verläuft in der Regel im oberen Gesäßbereich und liegt so, dass Unterwäsche sie verdeckt. In den ersten Wochen nach dem Eingriff ist längeres Sitzen nur eingeschränkt möglich, was bei der Planung zu berücksichtigen ist. Das Beratungsgespräch findet in Frankfurt statt, der Eingriff in Oberursel.

Auf einen Blick: Die Gesäßstraffung – auch Gesäßlift oder Glutealstraffung genannt – entfernt überschüssige, erschlaffte Haut am Gesäß und formt die Kontur neu. Sie ist vor allem nach ausgeprägter Gewichtsabnahme oder bei altersbedingtem Hautüberschuss ein Thema und wird häufig mit einer Oberschenkel- oder Bauchstraffung im Rahmen eines Bodylifts kombiniert. Der passende Weg wird individuell im persönlichen Beratungsgespräch festgelegt.

Wenn der Spiegel nicht mehr zeigt, wer Sie sind

Vielleicht kennen Sie das Gefühl: Nach einer großen Gewichtsabnahme haben Sie viel erreicht – doch die überschüssige, erschlaffte Haut am Gesäß bleibt und lässt sich mit Sport allein nicht straffen. Manche empfinden das als Belastung im Alltag, beim Sitzen, in enger Kleidung oder am Strand; hinzu kommen mitunter Hautreizungen in der Gesäßfalte. Wenn Sie sich in Ihrem Körper wieder wohler fühlen möchten, nehmen wir uns Zeit, Ihre Situation und Ihre Ziele in Ruhe mit Ihnen zu besprechen.

Autoren-Profilbild

Medizinisch geprüft ✓

Verfasst von Dr. med. Zeynep Potente

Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie

✓ Mitglied der DGPRÄC (Deutsche Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen)

✓ EBOPRAS – European Board of Plastic, Reconstructive and Aesthetic Surgery - ebopras.eu

✓ Über 20 Jahre Erfahrung in der Plastischen Chirurgie

✓ Spezialisierung: Brustchirurgie und Gesäßstraffung

📅 Letzte Aktualisierung: 11. August 2026

Das sagen unsere Patienten

Bewertungen & Auszeichnungen

⭐⭐⭐⭐⭐ 5,0 bei Google · über 300 weitere Bewertungen auf Jameda

✓ Mitglied der DGPRÄC (Deutsche Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen)

✓ Eigene zertifizierte OP-Räume in Frankfurt & Oberursel

Vorteile einer Gesäßstraffung

Eine Gesäßstraffung kann helfen, ein strafferes und harmonischeres Gesäßprofil zu erreichen. Mögliche Vorteile sind:

  • Entfernung von überschüssiger, erschlaffter Haut nach Gewichtsabnahme oder Alterung
  • Straffere Kontur und definierteres Profil im Gesäß- und Hüftbereich
  • Bessere Passform von Kleidung und mehr Komfort beim Sitzen und bei Bewegung
  • Reduktion von Hautreizungen und Wundscheuern in der Gesäßfalte
  • Gut kombinierbar mit einer Oberschenkel- oder Bauchstraffung (Bodylift) in einer Sitzung

Ob und in welchem Umfang diese Ziele in Ihrem Fall erreichbar sind, hängt vom individuellen Befund ab und wird ehrlich im Beratungsgespräch eingeordnet.

Für wen ist eine Gesäßstraffung geeignet?

Eine Gesäßstraffung kommt vor allem infrage, wenn deutlicher Hautüberschuss am Gesäß besteht, der sich weder durch Sport noch durch Gewichtsreduktion zurückbildet. Typische Voraussetzungen:

  • Stabiles Körpergewicht – idealerweise seit mehreren Monaten, insbesondere nach starker Gewichtsabnahme
  • Erschlaffte, überschüssige Haut im Gesäßbereich mit nachlassender Spannkraft
  • Guter allgemeiner Gesundheitszustand und realistische Erwartungen
  • Nichtrauchen bzw. Rauchverzicht vor und nach der Operation – das fördert die Wundheilung

Weniger geeignet ist der Eingriff bei noch schwankendem Gewicht, bestimmten Vorerkrankungen oder unrealistischen Vorstellungen. Was in Ihrem Fall sinnvoll ist, klären wir individuell.

Behandlungsmethoden

Welche Methode geeignet ist, richtet sich nach dem Ausmaß des Hautüberschusses und danach, ob nur das Gesäß oder auch angrenzende Areale behandelt werden:

  • Isolierte Gesäßstraffung: Überschüssige Haut wird über einen Schnitt entfernt, der meist in der oberen Gesäßfalte bzw. entlang der Bikini- und Unterwäschelinie verläuft und dadurch später gut verdeckt ist.
  • Gesäßstraffung im Rahmen eines Bodylifts: Bei ausgeprägtem Hautüberschuss nach großer Gewichtsabnahme wird die Straffung häufig mit einer Oberschenkel- und/oder Bauchstraffung kombiniert (unteres Körperlift).
  • Kombination mit Fettabsaugung: Zur feineren Konturierung kann eine Liposuktion ergänzt werden.
  • Auto-Augmentation: In geeigneten Fällen kann körpereigenes Gewebe genutzt werden, um die Kontur beim Straffen zusätzlich zu formen.

Die individuell passende Technik legen wir gemeinsam nach Untersuchung und Beratung fest.

Wie läuft die Behandlung ab?

Persönliche Beratung – Ihr Weg beginnt hier

1. Beratung und Planung: Zunächst untersuchen wir Gesäß und Haut, besprechen Ihre Ziele und klären, welche Methode sinnvoll ist. Sie erhalten Informationen zu Ablauf, Narben, Nachsorge und Risiken sowie einen individuellen Kostenvoranschlag. Vor der Operation klären wir nötige Voruntersuchungen und Verhaltenshinweise, etwa den Rauchverzicht oder das Absetzen bestimmter Medikamente.

Die Operation – Mit Präzision und Fingerspitzengefühl

2. Der Eingriff: Die Gesäßstraffung wird in Vollnarkose durchgeführt und dauert je nach Umfang etwa 2 bis 4 Stunden. Über die geplante Schnittführung wird der Hautüberschuss entfernt und das Gewebe gestrafft; die Schnitte werden so gelegt, dass die Narben später möglichst unauffällig unter der Unterwäsche liegen. Bei Kombinationseingriffen kann die Dauer entsprechend länger sein.

Anästhesie – Sicher und komfortabel

3. Direkt nach der Operation: Zur Ableitung von Wundflüssigkeit werden meist Drainagen eingelegt und ein Kompressionsmieder angelegt. Je nach Umfang ist der Eingriff ambulant oder mit ein bis zwei Übernachtungen in der Klinik möglich. In den ersten Tagen sollten Sie längeres, direktes Sitzen auf dem Gesäß vermeiden – wir zeigen Ihnen schonende Positionen.

Nachsorge & Erholung – Was Sie erwartet

Eine sorgfältige Nachsorge ist im Gesäßbereich besonders wichtig, da die Haut hier beim Sitzen und Bewegen unter Spannung steht.

  • Kompressionsmieder: in der Regel für etwa 4 bis 6 Wochen, Tag und Nacht
  • Schonung: längeres direktes Sitzen anfangs vermeiden; Schlafen bevorzugt auf der Seite oder dem Bauch
  • Alltag & Beruf: überwiegend sitzende Tätigkeiten meist nach etwa 2 bis 3 Wochen wieder möglich
  • Sport: keine sportliche Belastung für rund 6 Wochen
  • Narbenpflege & Kontrollen: regelmäßige Nachkontrollen; Narben reifen über mehrere Monate und verblassen zunehmend

Die genauen Zeiträume hängen vom Umfang des Eingriffs und Ihrem persönlichen Heilungsverlauf ab.

Mögliche Risiken – Wir sprechen offen mit Ihnen

Wie jeder operative Eingriff ist auch die Gesäßstraffung mit Risiken verbunden. Wir klären Sie im Vorfeld ausführlich und offen auf. Dazu gehören unter anderem:

  • allgemeine OP-Risiken wie Nachblutung, Infektion oder Thrombose
  • Wundheilungsstörungen – im Gesäßbereich durch Spannung und Sitzbelastung etwas häufiger
  • Serome, also Ansammlungen von Wundflüssigkeit, die gegebenenfalls abpunktiert werden müssen
  • auffällige oder verbreiterte Narbenbildung
  • vorübergehende oder selten dauerhafte Gefühlsveränderungen der Haut
  • Asymmetrien oder das Erfordernis einer Korrektur

Durch sorgfältige Planung, Erfahrung und konsequente Nachsorge lassen sich Risiken reduzieren. Ihre individuelle Situation besprechen wir persönlich mit Ihnen.

Kosten einer Gesäßstraffung

Die Kosten einer Gesäßstraffung lassen sich nicht pauschal angeben – sie hängen vom Umfang des Eingriffs, der gewählten Methode, einer möglichen Kombination mit weiteren Straffungen sowie von Narkose und Klinikaufenthalt ab. Einen verbindlichen, transparenten Kostenvoranschlag erhalten Sie nach der persönlichen Untersuchung und Beratung in unserer Praxis in Frankfurt und Oberursel.

In medizinisch begründeten Fällen – etwa bei wiederkehrenden Hautentzündungen nach starker Gewichtsabnahme – kann unter Umständen eine anteilige Kostenübernahme durch die Krankenkasse geprüft werden. Rein ästhetisch motivierte Eingriffe werden in der Regel nicht übernommen.

Diese Faktoren beeinflussen die Kosten:

  • Ausmaß des Hautüberschusses und gewählte Operationsmethode
  • isolierte Gesäßstraffung oder Kombination mit Oberschenkel- bzw. Bauchstraffung (Bodylift)
  • ergänzende Fettabsaugung zur Konturierung
  • Art der Narkose sowie Dauer des Klinikaufenthalts
  • Aufwand für Nachsorge und Kontrolltermine

Im individuellen Kostenvoranschlag sind in der Regel enthalten:

  • ausführliche Beratung und Voruntersuchung
  • der operative Eingriff und das Honorar des Operationsteams
  • Narkose und Klinikaufenthalt
  • Kompressionsmieder
  • Nachsorge und Kontrolltermine

Alternativen & Kombinationen

Nicht immer ist eine Gesäßstraffung der einzige Weg – je nach Befund kommen Alternativen oder Kombinationen infrage:

  • Fettabsaugung allein: bei gutem Hauttonus und störenden Fettpolstern ohne wesentlichen Hautüberschuss
  • Bodylift: bei ausgeprägtem Hautüberschuss die Kombination mit Oberschenkel- und Bauchstraffung
  • Po-Vergrößerung (Augmentation): ein anderes Ziel – hier geht es um mehr Volumen, etwa mit Eigenfett, nicht um das Entfernen von Hautüberschuss; beides lässt sich in geeigneten Fällen verbinden
  • Nicht-operative Verfahren: können den Hauttonus leicht verbessern, ersetzen bei echtem Hautüberschuss aber keine Straffung

Welche Option Ihre Ziele am besten erfüllt, ordnen wir gemeinsam ehrlich mit Ihnen ein.

Wer behandelt Sie?

Dr. med. Zeynep Potente

Dr. med. Zeynep Potente

Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie

Mehr erfahren
Dr. med. Bianca Baican

Dr. med. Bianca Baican

Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie

Mehr erfahren
Dr. med. Livia Köhler

Dr. med. Livia Köhler

Fachärztin für Anästhesie

Mehr erfahren
Dr. med. Christina Luther

Dr. med. Christina Luther

Fachärztin für Chirurgie sowie Plastische und Ästhetische Chirurgie

Mehr erfahren

Häufige Fragen zur Gesäßstraffung

Für wen ist eine Gesäßstraffung geeignet?

Eine Gesäßstraffung eignet sich vor allem bei deutlichem Hautüberschuss am Gesäß, der nach starker Gewichtsabnahme oder durch Alterung entsteht und sich mit Sport nicht zurückbildet. Voraussetzung sind ein stabiles Gewicht, ein guter Gesundheitszustand und realistische Erwartungen.

Der Eingriff erfolgt in Vollnarkose und dauert je nach Umfang etwa 2 bis 4 Stunden. Überschüssige Haut wird über einen meist in der Gesäßfalte oder Bikinilinie verborgenen Schnitt entfernt und das Gewebe gestrafft. Je nach Umfang ist er ambulant oder mit kurzem Klinikaufenthalt möglich.

Ein Kompressionsmieder wird meist 4 bis 6 Wochen getragen. Überwiegend sitzende Tätigkeiten sind oft nach 2 bis 3 Wochen wieder möglich, Sport nach etwa 6 Wochen. Schwellungen klingen über Wochen ab, das endgültige Ergebnis zeigt sich nach mehreren Monaten.

Die Schnittführung wird so gewählt, dass die Narben später möglichst unauffällig unter der Unterwäsche oder in der Gesäßfalte liegen. Narben sind dauerhaft, verblassen jedoch über die Monate deutlich. Eine konsequente Narbenpflege unterstützt das Ergebnis.

Der Eingriff selbst erfolgt in Vollnarkose. In den ersten Tagen danach sind ein Spannungsgefühl und mäßige Schmerzen normal, die sich gut mit Schmerzmitteln kontrollieren lassen. Längeres direktes Sitzen sollte anfangs vermieden werden.

Die Kosten hängen von Methode, Umfang und möglichen Kombinationseingriffen ab; einen verbindlichen Kostenvoranschlag erhalten Sie nach der Beratung. Bei medizinischer Indikation, etwa wiederkehrenden Hautentzündungen nach Gewichtsabnahme, kann eine anteilige Kostenübernahme durch die Krankenkasse geprüft werden.

Eine Gesäßstraffung entfernt überschüssige Haut und strafft die Kontur, während eine Po-Vergrößerung Volumen aufbaut, zum Beispiel mit Eigenfett. Die Ziele sind unterschiedlich – in geeigneten Fällen lassen sich beide Verfahren kombinieren.

Gesäß­straffung

Details zur Gesäßstraffung

  • Behandlungsdauer: ca. 2–4 Stunden (je nach Umfang)
  • Narkose: Vollnarkose
  • Klinikaufenthalt: ambulant bis 1–2 Übernachtungen
  • Kompressionsmieder: ca. 4–6 Wochen
  • Gesellschaftsfähig: nach ca. 2–3 Wochen
  • Sport: nach ca. 6 Wochen
  • Endergebnis: nach Abklingen der Schwellung und Reifung der Narben über mehrere Monate

Vereinbaren Sie Ihre unverbindliche Erstberatung

Kontakt Praxis Oberursel

Kontakt Praxis Frankfurt am Main

Schreiben Sie uns! Wir beraten Sie gern!

Beratungstermin