Aus dem OP · Gesicht
Beim Bullhorn Lift wird eine schmale Hautspindel unterhalb der Nase entfernt. Wie wenig Gewebe das ist, bekommt man selten zu sehen. Dr. med. Zeynep Potente hält das entnommene Stück nach dem Eingriff in der Hand und erklärt daran, was es bewirkt und wie genäht wird. Das Video ist im Operationssaal aufgenommen und zeigt auch die frisch genähte Oberlippe.
Hinweis: Das Video ist im Operationssaal aufgenommen und zeigt auch die frisch genähte Oberlippe. Es dient der Aufklärung über den Eingriff und stellt keine Werbung für ein bestimmtes Ergebnis dar. Reel auf Instagram ansehen ↗
Die Hautspindel sitzt zwischen Nase und Oberlippe. Ihre Form erinnert an ein Bullenhorn, daher der Name; auf unserer Behandlungsseite steht der Eingriff als Bullhorn Lip Lift. Wird die Wunde verschlossen, zieht sich die Oberlippe nach oben und das Lippenrot krempelt sich etwas nach außen.
Üblich sind 3 bis 8 Millimeter, je nachdem, wie weit die Oberlippe angehoben werden soll. In dem Fall, den Dr. Potente im Video zeigt, waren es circa 5 Millimeter.
Das Stück, das sie danach in der Hand hält, wirkt schmaler, als es unter der Nase war: Haut zieht sich zusammen, sobald sie nicht mehr unter Spannung steht.
Die Narbe eines Bullhorn Lifts liegt an der Nasenbasis, in einer Region, die bei jedem Sprechen und Lachen in Bewegung ist. Die Haut oben zu schließen genügt deshalb nicht. Dr. Potente näht in zwei Lagen und zieht die äußeren Fäden gestaffelt:
Üblicherweise ziehen wir die äußeren Fäden nach 5 bis 7 Tagen. Wann genau, hängt vom Heilungsverlauf ab.
Was Dr. Potente in der Hand hält, wächst nicht nach. Das ist der Grund, die Menge im Beratungsgespräch festzulegen und nicht im Operationssaal. Sie richtet sich nach dem einzelnen Gesicht, nicht nach einem festen Maß.
Wie die Proportionen gemessen werden und was der Eingriff kostet, steht auf der Seite zum Bullhorn Lip Lift.
„Man kann viel Gewebe wegnehmen, man kann auch ein bisschen weniger Gewebe wegnehmen. Das entscheidet man ganz individuell mit dem Patienten.“
— Dr. med. Zeynep Potente
Hinweis: Dieser Fall ist ein individuelles Beispiel. Wie viel Gewebe entnommen wird, wie schnell die Fäden herauskönnen und wie das Ergebnis ausfällt, hängt von Ausgangsbefund, Gewebequalität und Heilungsverlauf ab und lässt sich nicht auf andere Patientinnen übertragen.
Haut steht im Körper unter Spannung. Sobald der Streifen herausgelöst ist, zieht er sich zusammen und wirkt schmaler als die Stelle, aus der er stammt. Wer im Video nur das Stück in der Hand sieht, unterschätzt deshalb leicht, wie viel Strecke unter der Nase weggefallen ist.
Die Narbe liegt an der Nasenbasis, also in einer Region, die beim Sprechen, Lachen und Essen ständig bewegt wird. Die tiefe Naht nimmt diesen Zug auf und löst sich später von selbst auf. Die oberflächliche Naht schließt nur die Haut und wird wieder entfernt. Ohne die tiefe Lage müssten die äußeren Fäden den Zug allein halten.
Nein. Ein Teil der Nähte liegt in der Tiefe und löst sich von selbst auf, dieser Teil wird nie gezogen. Die äußeren Fäden nehmen wir nach und nach heraus, üblicherweise innerhalb von 5 bis 7 Tagen. In dem Fall aus dem Video kamen die ersten schon nach vier Tagen weg. Zwei Wochen nach dem Eingriff folgt eine Nachkontrolle.
Im Video ist sie unmittelbar nach dem Nähen zu sehen: eine feine Linie an der Nasenbasis mit einzelnen Knoten, dazu die Schwellung, die in den ersten ein bis zwei Wochen abklingt. Das ist eine frische Wunde, noch nicht das Ergebnis. Bis die Narbe verblasst ist, vergehen 6 bis 12 Monate.
In einem persönlichen Gespräch messen wir die Proportionen, klären den Befund und besprechen, was sich damit erreichen lässt – unverbindlich. Beratung und Eingriff in Frankfurt und Oberursel.
Medizinisch geprüft von Dr. med. Zeynep Potente · Aktualisiert am 28. August 2026