Patientengeschichte · Brust

Hängen und fehlendes Volumen zugleich: warum ein Eingriff allein nicht gereicht hätte

Eine Patientin, 39 Jahre alt, hat sich bei Dr. med. Zeynep Potente für eine Bruststraffung mit Silikonimplantaten entschieden. Nach Schwangerschaften, Stillzeit und einer größeren Gewichtsabnahme hing ihre Brust stark und hatte kaum noch Volumen. Zwei Beschwerden, die zwei verschiedene Eingriffe brauchen. Die Bildergalerie begleitet ihren Weg in sieben Kacheln.

Die sieben Kacheln geben ihre eigenen Sätze wieder, von der Ausgangslage bis zu ihrem Befinden heute. Dazu gehören ein Titelbild, ein beschriftetes Foto zur Ausgangslage und eine Aufnahme aus dem Operationssaal. Diese Aufnahme dient der Aufklärung über den Eingriff und stellt kein Ergebnis dar. Ein Bildpaar zum Vergleich ist nicht dabei.

Zu viel Haut, zu wenig eigenes Gewebe

Eine Bruststraffung, medizinisch Mastopexie, entfernt überschüssige Haut, formt das Gewebe neu und hebt die Brustwarze an. Sie arbeitet an Form und Position; das Volumen bleibt, wie es ist, und in der Regel wird die Brust dabei sogar etwas kleiner. Ein Silikonimplantat arbeitet umgekehrt: Es füllt auf und lässt die Haut, wie sie ist.

Der Befund dieser Patientin hatte beides:

  • Die Brust hing, weil zu viel Haut da war. Nach dem Abstillen bildet sich das Drüsengewebe zurück, die gedehnte Haut nicht; eine Gewichtsabnahme kostet sie zusätzlich Elastizität.
  • Für Volumen fehlte das eigene Gewebe. Eine Straffung setzt genug davon voraus. Fehlt es, ist die gestraffte Brust wieder geformt, aber klein.

Zur Wahl standen die beiden Eingriffe deshalb nicht; sie waren zwei Teile einer Aufgabe.

Der Weg über eine Bekannte

In die Praxis gekommen ist sie über eine Bekannte, die selbst bei Dr. Potente war und gute Erfahrungen gemacht hatte.

Was eine Empfehlung leisten kann, ist der erste Termin. Auf einer der Kacheln sagt die Patientin, sie habe sich bei ihrer Ärztin sehr wohl gefühlt; das ist ihr Erleben, und es sagt nichts über den nächsten Fall.

Welcher Eingriff passt, steht erst nach der Untersuchung fest. Zwei Frauen mit demselben Wunsch können sehr verschiedene Befunde haben, und der Befund bestimmt den Eingriff. Am Anfang dieser Geschichte stand deshalb eine Untersuchung, noch keine Methode.

Was bei der Kombination passiert

Entfernt wird überschüssige Haut, das Gewebe wird neu geformt, die Brustwarze angehoben, dazu kommt das Implantat. Wie die Schnitte verlaufen, hängt davon ab, wie viel Haut weg muss: um den Warzenhof, je nach Befund senkrecht darunter, und bei viel überschüssiger Haut zusätzlich in der Unterbrustfalte.

Über ihren eigenen Verlauf sagt die Patientin auf einer der Kacheln, die Operation sei unkompliziert gewesen und sie habe keine Probleme gehabt.

Wie die Voruntersuchung abläuft, welche Schnittführung wann infrage kommt, wie lange die Heilung dauert und was der Eingriff kostet, steht auf den Seiten zur Bruststraffung und zur Brustvergrößerung.

„Ich fühle mich heute endlich wieder wohl in meiner Haut.“

— Patientin, 39 Jahre

Hinweis: Dieser Fall ist ein individuelles Beispiel. Ob eine Straffung mit Implantat infrage kommt, wie die Heilung verläuft und wie jemand das Ergebnis erlebt, hängt vom Ausgangsbefund und von der Gewebequalität ab und lässt sich nicht auf andere Patientinnen übertragen. Ihr Satz, die Operation sei unkompliziert verlaufen, beschreibt ihren Verlauf und nicht den Regelfall.

Häufige Fragen

Woran zeigt sich, dass eine Straffung allein nicht reicht?

Daran, dass zwei Dinge zusammenkommen: überschüssige Haut und zu wenig verbliebenes Gewebe. Eine Straffung nimmt Haut weg und macht die Brust dabei in der Regel etwas kleiner. Wo ohnehin Volumen fehlt, ist das Ergebnis zwar geformt, aber kleiner als gewünscht. Beurteilt wird das an der untersuchten Brust: Grad der Erschlaffung, Hautelastizität und Position der Brustwarze.

Ja. In unserer Kostenübersicht steht die Kombination als eigene Leistung ab 8.500 Euro. Für Volumen aus Eigenfett gilt das nur nacheinander: Diese Kombination planen wir rund sechs Monate nach der Straffung. Ob bei Ihnen Straffung und Implantat in einer Sitzung operiert werden, entscheidet die Voruntersuchung.

Sie sagt etwas über die Praxis: wie beraten wird, ob jemand sich Zeit nimmt, wie die Nachsorge läuft. Über Ihren Befund sagt sie nichts. Wie viel Haut überschüssig ist und wie viel eigenes Gewebe geblieben ist, unterscheidet sich von Frau zu Frau. Eine Bekannte mit einem guten Ergebnis ersetzt deshalb keine Voruntersuchung.

Nein. Der Satz stammt von dieser Patientin und beschreibt ihren Verlauf. Eine Bruststraffung ist ein chirurgischer Eingriff mit Risiken: Schwellungen und Blutergüsse über ein bis drei Wochen, vorübergehende Taubheit der Brustwarzen, seltener Wundheilungsstörungen, Nachblutungen oder Infektionen. Bei Raucherinnen sind Wundheilungsstörungen häufiger. Mit einem Implantat kommen eigene Risiken dazu, unter anderem eine Kapselfibrose, ein Verrutschen des Implantats und ein späterer Implantatwechsel. Wir besprechen alles vor jeder Operation einzeln.

Sie überlegen, ob bei Ihnen Straffung, Implantat oder beides infrage kommt?

Im Beratungsgespräch sehen wir uns den Befund an, klären, was daran Haut ist und was Volumen, und besprechen, was sich damit erreichen lässt. Beraten wird in Frankfurt am Goetheplatz, operiert in unseren praxiseigenen zertifizierten Operationssälen in Oberursel.

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