Bauchdeckenstraffung

Was bedeutet Bauchdeckenstraffung?

Bei den Körperstraffungen handelt es sich um körperformende Operationen, die auch ggf. von gesetzlichen Krankenkassen getragen werden.

Diese Operationen sind dann indiziert, wenn nach einer Schwangerschaft oder nach einer starken Gewichtsreduktion die Elastizität der Haut nachgelassen hat. In den vorhanden Hautfalten können sich Rötungen und Entzündungen entwickeln, die ggf. auch hautärztlich behandelt werden müssen.

Körperstraffende Operationen können auch dann indiziert sein, wenn durch die Alterungsprozesse die Fülle der Haut nachgelassen hat.

Eine Bauchdeckenstraffung kann mit einer Fettabsaugung kombiniert werden.

Informationen zur Operation

Bei der Bauchdeckenstraffung wird überschüssiges Haut und Fettgewebe unterhalb des Nabels entfernt. Der Nabel wird dabei umschnitten und belassen. Die Bauchdecke wird oberhalb des Nabels nach oben gelöst und anschließend bis zum Schambein gestrafft. Der Nabel wird anschließend durch die Bauchdecke gezogen und eingenäht.

Es werden Drainagen eingesetzt, um entstandenes Sekret abzuleiten. Diese werden für ca. 2-4 Tage belassen.

Im Falle von geringen Hautüberschüssen kann eine Bauchdeckenplastik auch ohne Verlagerung des Nabels erfolgen. Hierbei wird überschüssiges Haut- und Fettgewebe am Unterbauch entfernt und somit der Bauch gestrafft.

Klinikaufenthalt und Narkose

Beide Eingriffe werden in Vollnarkose durchgeführt. Je nach Größe des Eingriffes ist ein stationärer Aufenthalt notwendig, der bis zu 7 Tagen betragen kann.